top

THEATER IM STIFTSHOF

2014

Ein Stück Weltliteratur anlässlich des Gedenkjahres "100 Jahre Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914"

Der brave Soldat Schwejk

Komödie

nach dem Roman

von Jaroslav Hašek

Wir danken den mehr als 8000 Besuchern!

Gerhard Kuschej spielte Josef Schwejk,

ein umwerfendes anti-militärisches Panoptikum, eine Kultfigur, die man einfach lieben muss.

Mit Gewitztheit, stoischer Ruhe und ausgestattet mit „amtlich beglaubigter Blödheit“

laviert sich der böhmische Hundehändler Josef Schwejk heil durch die wirre

 Kriegsmaschinerie und führt diese mit entwaffnender Naivität ad absurdum..

Der Schwejk-Stoff wurde bereits mehrfach verfilmt (u.a. mit Heinz Rühmann, Fritz Muliar und Peter Alexander) und für die Bühne bearbeitet.

 Für die Südkärntner Sommerspiele verfasste Elke Maria Schwab eine eigene neue Textfassung.

 

 Eine erstaunliche Satire für eine Zeit und in einer Zeit, die Obrigkeitsdenken und Soldatenehre hochhält. Sie richtet sich äußerlich gegen den Militarimus der alten K.u.k.-Armee in der Habsburgermonarchie. Im Inneren ist Schwejk aber zeitlos, ein Typ wie Sancho Pansa oder Eulenspiegel. Eben ein Tor, ein Blöder, von dem man nicht sicher wissen kann, ob er wirklich der „dumme Kerl“ ist, als der er erscheint, oder ob er nicht vielmehr voll Bauernschlauheit alle die täuscht, die mit ihm zu tun haben.

Es gibt verkannte, bescheidene Helden, ohne den Ruhm und die Geschichte eines Napoleon…Eine Analyse ihres Charakters würde selbst den Ruhm eines Alexander von Mazedonien in den Schatten stellen. Er geht bescheiden seines Wegs, belästigt niemanden, und wird auch nicht von Journalisten belästigt, die ihn um ein Interview bitten. Wenn Ihr ihn fragen wolltet, wie er heißt, würde er Euch schlicht und bescheiden antworten:  "Ich heiße Schwejk."  J. Hašek

JAROSLAV HAšEK

SCHWEJK - TUCHOLSKY

 ZURÜCK ZUM ARCHIV

 

Jubel bei der Premiere

 

               

ZURÜCK ZUM ARCHIV